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Epigenetik

 

Die Epigenetik, ein ziemlich junger Forschungszweig in der Medizinwissenschaft, hat eine bahnbrechende Erkenntnis zu Tage gebracht: Neben des relativ starren genetischen Codes gibt es noch eine übergeordnete Steuerungsinstanz, die unseren genetischen Bauplan kontrolliert und reguliert. Gene (auch Krebsgene) können durch Umwelteinflüsse an- und ausgeschaltet werden.

Faktoren wie Mangelernährung, Rauchen, Schadstoffbelastungen, aber auch psychische Dispositionen und Traumata können Gene in unterschiedlicher Weise aktivieren oder deaktivieren. Erstaunlicherweise können diese epigentischen Veränderungen sogar an die nächste und übernächste Generation weitergegeben werden. Das Entscheidende ist jedoch, dass sie potentiell auch wieder aufhebbar sind – z.B. durch bessere Umweltbedingungen, eine gesündere Lebensweise, die Auflösung psychischer Traumata, die Klärung zentraler Lebensthemen und ganz grundsätzlich durch eine Stärkung der Lebens- und Abwehrkraft.

Dass es diese erblich bedingten Veränderungen gibt und wie man diese Veränderungen auf epigenetischer Ebene harmonisieren kann, beschreibt Hahnemann schon vor über 200 Jahren in seiner "Lehre von den chronischen Erkrankungen".

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