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Miasma

 

Lange bevor sich die Genforschung in Biologie und Medizin entwickelt hat, beobachtete Samuel Hahnemann bereits, dass sich chronische Krankheiten auf einem Nährboden von ererbten Schwachstellen entwickeln.
Der Begriff ‚ÄěMiasma‚Äú bedeutet ‚ÄěVerunreinigung‚Äú und meint im Wesentlichen ererbte und/oder erworbene Schw√§che.
Das Vorhandensein eines oder mehrerer Miasmen in einem Menschen bedeutet keineswegs, dass dieser schwere Krankheiten entwickeln muss. Ein Miasma (= ein genetischer Belastungsfaktor) stellt lediglich das Potenzial dar, auf gewisse schw√§chende oder sch√§digende Umwelteinfl√ľsse mit Krankheitssymptomen zu reagieren. Diese schw√§chenden Einfl√ľsse k√∂nnen sowohl k√∂rperlicher als auch psychischer Art sein.

Beispiel:

Menschen mit starken allergischen Problemen berichten meist, dass auch in ihrer Familie Hautausschl√§ge, Heuschnupfen und Asthma geh√§uft vorkommen. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Nachkomme zwangsl√§ufig zum Allergiker wird. √Ąhnlich verh√§lt es sich auch mit Krebs.
In einer miasmatischen Behandlung geht es darum, die ererbten und erworbenen Grundbelastungen bei einem Patienten zu erkennen und ihnen mit gezielt und individuell ausgew√§hlten hom√∂opathischen Arzneimitteln sozusagen den ‚ÄěZ√ľndstoff‚Äú zu entziehen. Damit kann dem Entstehen vieler Krankheiten vorgebeugt werden. Bereits vorhandene chronische Krankheiten lassen sich auf miasmatischer Grundlage viel besser behandeln, als wenn nur einzelne Symptome unterdr√ľckend therapiert werden.
Am allerdeutlichsten ist es bei Kinder zu sehen, dass sie unter einer konsequenten und kompetenten homöopathischen Begleitung in der Regel eine auffallend gute körperliche und seelisch-geistige Stärke und Gesundheit entwickeln.
Das große Potential der klassischen Homöopathie in der Prophylaxe kann noch viel besser und weitgreifender als bisher genutzt werden.

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